Erhaltung des Korpus und Herstellung von Arbeitskopien

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Erhaltung des Korpus und Herstellung von Arbeitskopien

Die permanente Gefährdung des Korpus durch exogene Einflüsse (Feuer, Wasser etc.) und endogene Schadensprozesse (Säure- und Tintenfraß etc.) sowie die Arbeit mit den zerfallsgefährdeten Originalbelegen können nicht länger verantwortet werden. Daher müssen zum einen Sicherungs- und zum anderen Arbeitskopien erstellt werden.

  • Was die dauerhafte Sicherung des Nachlasses anbelangt, ist die Verfilmung der Dokumente unverzichtbar. Sie allein garantiert die Unabhängigkeit von Datenmigrationen und der damit verbundenen Technikentwicklung, deren Erzeugnisse in immer kürzeren Intervallen veralten. Bis heute sind die Folgen dieser Modernisierungsdynamik nicht absehbar, weshalb die klassische Verfilmung eine unerlässliche Säule von "WossiDiA" bildet. Angesichts der kulturellen Wertigkeit der Wossidlo-Sammlung und ihres vergleichsweise hohen Zerfallsgrades sowie um höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllen zu können, wurde eine Bundessicherungsverfilmung beantragt. Diesen Schritt finanziert das dafür zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Sitz in Bonn. Die langzeitlagerfähigen Filme werden im Oberrieder Stollen eingelagert.
  • Vorwiegend als Arbeitskopie dienen Digitalisate, ein Format, das für den Aufbau von Onlinearchiven die Voraussetzung bildet.